Name:
Maria Maier
Wohnort: Regensburg/ Köfering
Titel der Arbeit:
"E- Mission"
Fotografie
und Röntgenaufnahmen,
collagiert auf Karton 80 x 60 cm und 42
x 30 cm
zu den Bildern...
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E-MISSION 27, 2000
Fotografie und Röntgenaufnahme auf Karton
Laserprint/ UV-Schutzfolie, Auflage: 3
Stück
42 x 30 cm, DM 800,--
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Maria
Maier ist keine Fotografin, schafft
aber mit fotografischem Material Bildkompositionen.
Im Collageverfahren entstehen autonome
Bildwerke, die ihre Existenzberechtigung
nicht aus der Welt der Dinge und Ereignisse
haben.
In der Serie "E-Mission" ist das
Fotomaterial mit Teilen von Röntgenbildern
collagiert. Kristalline Formen und kraftvolle
Linienbündel aus Abbildungen von Stromleitungen
stehen für das Bewegte, zu dem die blauschwarzen
Röntgenbilder den Part des Statischen
setzen. Die Werke vermitteln Ahnungen
von der Allgegenwart der Energie der Zeit.
(Harald Raab)
Die Frage nach dem roten Faden im Werk
eines Künstlers, nach den grundlegenden
Frage- stellungen im Werk, gestaltet sich
meist dann besonders spannungsvoll, wenn
es zwischen einzelnen Elementen des Werks
Brüche gibt, die scheinbar nur oberflächlich
zusammengehalten werden.
Hält man sich die beiden Zyklen von Maria
Maier, "E-Mission" auf der
einen, "Zeit-Symbiose" auf der anderen
Seite vor Augen, verbindet sie auf den
ersten Blick lediglich das dialogische
der beiden in ihnen verschmolzenen Grundelemente.
Die Collage aus zwei Teilen ist allen
jüngeren Arbeiten von Maria Maier
zu eigen. Der Zyklus "E-Mission"
ist mit seiner Kombination von Elektro-
kabeln und rechteckig zugeschnittenen
Röntgenbildern in seiner ganzen Ästhetik
in der Welt geometrischer Strukturen,
der Waagrechten und Senkrechten - mitunter
durchkreuzt von Schrägen oder unregelmäßigen
Linienknäueln - zu Hause.
(Dr. Reinhold Mißelbeck)
In der Serie "E-Mission" - Maria
Maier liebt Spiele nicht nur mit Materialien
und Formen, sondern auch mit Wörtern -
wurden Abbildungen von Hochspannungsleitungen
mit Röntgenbildern collagiert zu grafisch
raffinierten Formfindungen, die zum Teil
überraschend, gezielt Räumlichkeit entwickeln.
Die Fotografieausschnitte mit bewegten
Elementen werden dazu eingesetzt, Perspektiven
zu schaffen, die zusammen mit den geometrisch
gliedernden Ausschnitten aus Röntgenaufnahmen
sich zu Bildern zusammenfinden, die den
konkreten Gegenstand vergessen lassen.
(Ines Kohl)
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