YATOO trifft Dreieich     31.8. bis 17.9.2017

INTERNATIONAL NATURE ART PROJECTS                                           GNAP-Symposium-Programm
in Zusammenarbeit mit Ute Ritschel Waldkunst/Darmstadt

Die Ausstellung der 27. Kunsttage „YATOO trifft Dreieich“ feiert ein außergewöhnliches Ereignis. Noch nie konnte eine Ausstellung der Kunsttage Dreieich mit so zahlreichen internationalen Künstlern besetzt werden.
Passend zum Jubiläumsjahr der Stadt Dreieich werden Arbeiten von 40 Künstlern zu sehen sein.

Die Koreanische Künstlervereinigung YATOO aus Süd-Korea, die 2014 ihr Global Nomadic Art Project (GNAP) in ihrem Heimatland begonnen hat und rund um den Globus führen wird, macht in diesem Jahr Station in Europa.
Ute Ritschel, die Kuratorin des GNAP Deutschland mit dem Thema „Urban Nature Art“ hat

13 internationale und 11 deutsche Künstler zu dieser Ausstellung eingeladen. Es werden workshops in der Region um Darmstadt stattfinden, bei denen die Künstler Nature-Art-Projekte erarbeiten werden. Von diesen vergänglichen Arbeiten bleiben meist nur Fotos zurück.                                                                                                    

Beispiele dieser Arbeitsweise aus den letzten Jahren sind an einer großen Fotowand zu sehen.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Werke von 23 Künstlern, eingeladen von Waltraud Munz, deren Arbeiten sich mit der Naturwahrnehmung auseinandersetzen.

Die 27. Herbst-Kunsttage  „YATOO trifft Dreieich“ vereinen Land-Art- und Nature-Art Projekte mit Werken, die in unterschiedlichen Medien die  Beziehung zwischen Mensch und Natur reflektieren.

  Künstlerliste-Handout           YATOO_Einladung

VERNISSAGE     Do  31. August 2017 – 19 Uhr
Begrüßung Dieter Zimmer, Bürgermeister Stadt Dreieich,
Ute Ritschel, Kulturanthropologin und Ri Eung-woo, Chairman of YATOO
Einführung Waltraud Munz, Künstlerin, Kuratorin Kunstinitiative Dreieich
Musikalische Begleitung Daeyoun Kim                                              Vernissage Bildergalerie v. Gareth Tynan

 

VORTRAG             Do 14. Sept. 2017 – 19 Uhr
Dr. Jutta Weber, Diplom-Geologin, UNESCO-Geopark Bergstraße-Odenwald
„Der Mensch in der Natur – eine Momentaufnahme der Erdgeschichte”

Der Mensch neigt dazu, sich ins Zentrum allen Geschehens zu stellen – so auch in Bezug auf seine Position in der Natur. Aber die Natur ist eingebettet in die großen zeitlichen Abläufe der Erdgeschichte und unterliegt so im Laufe von Jahrmillionen einem stetigen Wandel. Der Vortrag beschäftigt sich damit, welche Rolle der Mensch in diesem Geschehen spielt – und im Vergleich zu planetaren Abläufen im Grunde nur eine Momentaufnahme der Erdgeschichte darstellt.

 

FINISSAGE          So  17. Sept. 2017 – 15 Uhr
Barbara Beisinghoff, Künstlerin
„Lustgarten-Kunstpfad, Rhoden in Waldeck”

Barbara Beisinghoff wird in ihrem Bildervortrag über den Lustgarten-Kunstpfad Diemelstadt-Rhoden über die Interventionen berichten, mit denen Historie belebt wird, wenn Braunschweiger Architekturstudenten „Ich bleibe“ in den Felsboden im Schlosshof einmeißeln oder eine Künstlerin aus Australien „wandeln“ in einen Sandstein auf dem Kunstpfad meißelt. Da nimmt „Der Schwung des Barock“ in 200 Jahre alten Eichenstämmen Gestalt an und aus Balken abgerissener Fachwerkhäuser entsteht ein “Wegzeichen“ mithilfe des hessischen Kulturkoffers. Aus selbst angebautem Flachs wird das Künstlerbuch „Tau blau“ und aus Naturselbstdrucken von im Lustgarten gesammelten Pflanzen entsteht in Québec in Kanada eine holographische Installation eines wachsenden Waldes. Aus der Zusammenarbeit mit Ute Ritschel erwuchs die Bekanntschaft mit Cassian Schmidts Staudenkonzepten, dessen Student Felix Rudorf 2012 seine Bachelorarbeit verfasste über den Lustgarten-Kunstpfad. Und in der Mitte des historischen Küchengartens in Rhoden steht das Sternenzelt, das mit 36 Schülern entstanden ist.

Eintritt immer frei.

 

Städtische Galerie, Fichtestr. 50a, 63303 Dreieich                                              Anfahrtskizze

Geöffnet   Fr 16-20 Uhr / Sa 15-19 Uhr / So 11-17 Uhr und nach VB 

Führungen der Kuratorin Waltraud Munz:
Sonntag, 3. September von 14 – 17 Uhr

Sonntag, 10. September von 11 – 14 Uhr

Anwesenheit der Künstler:

Sonntag, 3. September von 11 – 14 Uhr   Merja Herzog-Hellstén

Freitag, 8. September von 16 – 20 Uhr     Sehriban Köksal Kurt

Sonntag, 10. September von 14 – 17 Uhr Sehriban Köksal Kurt

Freitag, 15. September von 16 – 20 Uhr   Katharina Sommer

Sonntag, 17. September von 11 -14 Uhr  Michael Kolod

 PRESSE

Offenbach-Post v.26.8.2017           Frankfurter Neue Presse vom 30.8.2017          Offenbach-Post v.1.9.2017